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HSG Porta Spielberichte 2012/2013 1.Herren: HSG Porta – TuS Spenge II 37:26 (20:12)
1.Herren: HSG Porta – TuS Spenge II 37:26 (20:12) PDF  | Drucken |  E-Mail
Geschrieben von: Daniel Franke   
Montag, den 12. November 2012 um 15:32 Uhr

Heimspiel = Sieg

Zum Heimspiel empfingen wir, in der etwas „frostigen“ Karl–Krüger–Halle, die Zweitvertretung des TuS Spenge. Spenge war in der letzten Serie aus der Verbandsliga abgestiegen und hatte in dieser Serie auch keinen guten Start hingelegt. Mit vier Pluspunkten ging der Blick bei den Gästen nach unten. Diesen Abwärtstrend wollten sie natürlich gerne gegen uns stoppen. Unter der Woche hatte Dennis beim Training einige kritische Worte zum wieder mal schwachen Auswärtsauftritt geäußert.

 

Personell konnten wir endlich mal wieder aus dem Vollen schöpfen. Freddie und Patty meldeten sich nach überstandenen Verletzungen rechtzeitig wieder fit. Alle wollten wieder ein starkes Heimspiel abliefern und die makellose Bilanz zu Hause weiter ausbauen.

Die ersten paar Minuten der Partie begannen mit vorsichtigem Abtasten beider Mannschaften. Es wurde noch nicht konsequent in der Abwehr zugepackt und im Angriffsspiel fehlte auch noch ein wenig die Struktur. Spenge kam mit ihrem halbrechten Max Kühn zu zwei einfachen Toren und bei uns nutzte Fische seine Freiheiten. 4:4 stand es nach acht gespielten Minuten. Bis zur neunten Minute änderte sich nichts am ausgeglichenen Spiel, wobei wir mit zwei vergebenen Tempogegenstößen der Gäste viel Glück hatten. Wir waren es, die als erstes ihre Abwehr in den Griff bekamen, Spenge biss sich nun zunehmend die Zähne an der gut arbeitenden und verschiebenden Abwehr aus, alle packten im Verbund zu und so mussten die Gäste immer wieder unter dem Druck des Zeitspiels werfen. Wir setzten uns Tor um Tor ab. Mit einem 4:0 Lauf, führten wir nach 12 Minuten mit 8:4. Wenig später stand es 11:5 (16.min). Die Abwehr stand super und aus dieser liefen wir dann viel erste und zweite Phase. Es war gut anzusehen. Leider blieb uns ein noch besseres Ergebnis verwehrt, da wir klare Chancen nicht nutzten, doch bei diesem Spielstand war es ein wenig zu verschmerzen. Über die Spielstände 15:7 (22.min) und 20:11 (28.min), gingen wir mit einer beruhigenden 20:12 Führung in die Kabine. Einziger Wermutstropfen in dieser ersten Halbzeit war die Sprunggelenksverletzung von Fabi. Auf diesem Weg wünschen wir ihm alles Gute und drücken die Daumen, dass es nichts Schlimmes ist.

Die Gäste hatten sich in der Halbzeitpause noch einmal eine taktische Abwehrumstellung einfallen lassen. Um Schwung aus unserem Angriff zu nehmen, gingen sie in eine 4:2 Deckung über, in welcher Fische und Coorsa kurz gedeckt wurden. Diese Maßnahme schien recht schnell zu fruchten, denn im Angriff bekamen wir gar keinen Spielfluss mehr hinein. Zwar fanden wir immer wieder gute Abschlüsse, aber leider nur aus Einzelaktionen heraus. Spenge kam durch unsere Verunsicherung besser in den Spielfluß und konnte den Rückstand im Rahmen halten. Vorne war es viel klein-klein und hinten stand die Abwehr nicht mehr so gut wie in der ersten Halbzeit. Immer wieder rückten wir zu spät aus der Abwehr heraus oder standen schon „fast“ an der Mittellinie, wie bei einer doppelten Überzahl für uns. Zum Glück für uns, konnte Spenge die Lücken nicht nutzen oder scheiterte am besser werdenden Potze im Tor. Potze löste den etwas glücklosen Jorge Ende der ersten Halbzeit ab. Über die Spielstände 22:15 (35.min) und 26:18 (41.min), konnten wir die Führung auf einem konstanten Level halten, ohne spielerisch zu glänzen. Viele Chancen ließen wir trotz der doppelten Manndeckung liegen, da wir aus aussichtsreichen Positionen am Torwart der Spenger scheiterten. Am Ende sprang auch in dieser Höhe ein verdienter 37:26 Sieg heraus. Es war nicht alles Gold was glänzt, aber in zwei Wochen spricht keiner mehr davon. Die positiven Ansätze aus diesem Spiel wollen wir mit nach Altenbeken nehmen, um dort endlich mal den Auswärtsfluch dieser Serie abzulegen.

Fazit: In der ersten Halbzeit ein sehr starker Auftritt in Angriff und Abwehr, leider konnten wir das Niveau nicht auch in der zweiten Halbzeit weiter halten. Die doppelte Manndeckung tat ihr übriges dazu, was aber nicht als Ausrede gelten darf, da wir immer noch genug Alternativen auf der Bank haben, die dieses spielerisch lösen können. Trotz alle dem haben wir unsere weiße Weste zu Hause, gegen einen, zumindest in dieser Verfassung, schwachen Gegner, bewahrt. Jetzt müssen wir endlich auch mal den Schalter auswärts umlegen.

Tore: JC 7, Fische 6, Malte 4, Coorsa 3, Jan 3, Johann 3, Freddie 2, Axel 2, Darrel 2, Fabi 2, Patty 2/1, Benni 1

Jorge (1.-26.), Potze (27.-60.)

Spielfilm: 0:1, 3:3 (6.min), 8:4 (12.min), 10:5 (15.min), 16:8 (23.min), 20:11 (27.min), 20:12 (30.min), 22:15 (35.min), 24:17 (39.min), 28:20 (45.min), 32:23 (52.min), 34:26 (57.min), 37:26 (60.min)

Weiter geht es am 17.11.2012 mit einem Auswärtsspiel bei der HSG Altenbeken / Buke